Fuerte Bulnes

Heute Morgen haben wir beim Frühstück einen Schweizer kennengelernt. Witzigerweise hat er den beiden anderen Schweizern, die wir in Ushuaia getroffen haben das Auto abgekauft. Wie klein doch die Welt ist.

Jürgen hat sich dann mit DHL und Stefan Hessler telefoniert (WLAN sei dank, sonst wäre es etwas teuer) und hat versucht ein Info zum Status seines Paket zu erwanningern.

Also machten Christian und ich uns auf den Süden Chiles zu erkunden und haben die Sonne genossen. Kaum waren wir außerhalb Punta Arenas, haben wir viele „Werften“ gesehen. Aber nicht, um neue Schiffe zu bauen, sondern um die alten auszuschlachten. Teilweise sind die Schiffe an Land und teilweise im Wasser. Manche wird man wohl so für die Touristen lassen und der Natur überlassen.

Es ging ein paar Kilometer entlang der Küste und dann sind wir in den kleinen Nationalpark gekommen. Natürlich war er kostenpflichtig, aber dafür sehr kompetentes und englisch sprechendes Personal.

Der Nationalpark ist zwar nicht groß, bit aber eine grauen- (Autokorrektur) äh traumhafte Aussicht.

Inkludiert waren auch zwei kleine Führungen, wenn es zeitlich passt. Die Führung am Fort war für uns zu spät. Somit haben wir uns selber umgeschaut.

Aber im Museum wurde uns die spanische und englische Geschichte bzgl. der wichtigen Handelsroute der Magellanstraße erklärt. Das waren echte Abenteurer. So sind die Spanier mit 5 Schiffen und 4.000 Mann losgefahren und erfolgreich mit 18 Mann und einem Schiff zurück gekehrt. Danach begann der Kampf um die Vormachtstellung. Und weil die Europäer alles besser wissen, haben sie sich nicht mit den Einheimischen auseinander gesetzt und für das Überleben gelernt, sondern sind in denkalten chilenischen Wintern verhungert und erfroren. Als englische Schiffe kamen, ließ sich nur einer von diesen retten, denn das war für einen Spanier nicht denkbar.

Nach dem Museumsbesuch und einem Kaffee sind wir dann noch weiter in den Süden und haben das Ende der Straße gefunden.

Christian Instagram Beitrag

Die ganze Tour hier:

Zurück in der Unterkunft machten wir uns heute ausnahmsweise mal frisch uns als wir aufbrechen wollten, interessierte sich einer der Casa für den Zustand von Jürgens Maschine. Leider konnten wir im das Problem nicht ganz erklären, so dass er seinen Schwager rief, der auch gleich vorbei kam.

Jürgen erzählte wieder seine Geschichte.

Hilfsbereit sind sie ja die Chilenen. Aber den Fehler konnten sie auch nicht finden.

Zurück zu Jürgen. Hoffen wir, dass mit der Angabe einer chilenischen Telefonnummer die Rückfragen geklärt werden können. Angeblich weigerten sie sich zu glauben, dass eine deutsche Nummer echt sei und sie ihre Fragen direkt mit Jürgen klären können. Wir haben jetzt die von unserem Mechaniker angegeben. Vielleicht kommt saß Ersatzteil dann ja morgen durch den Zoll.

Drückt mal die Daumen.

Keep rocking, mia gehn essen.

Chefredakteur der Seite
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2 Gedanken zu „Fuerte Bulnes

  1. Hallo Ihr Lieben wie immer ganz tolle Bilder. Wir drücken euch und vor allem Jürgen ganz ganz fest die Daumen dass das Teil jetzt endlich kommt und ihr nicht mehr Frühsport betreiben müsst! Hoffentlich ist die DHL da drüben zuverlässiger als hier 😭Liebe Grüße Helga und Wolfgang

  2. Wunderschöne Bilder und der Film ist mal wieder klasse!
    Ich drücke Jürgen ganz fest die Daumen, dass das Ersatzteil endlich kommt! 👍
    Einen erfolgreichen Tag und liebe Grüße, Moni

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