Christian

Hallo

Ich fahr seit meinem 30ten Geburtstag Motorrad und eigentlich fast immer Enduros. Erst eine Yamaha XT 600E, dann eine BMW R100GS. Darauf folgte meine erste vollverkleidete Triumph Trophy – die ich aber nach der Sardinientour mit „Admiral“ wieder zu einer Reiseenduro umwechselte. Das war dann die 1200er GS.

 
Ungarn mit der 1200er
Ungarn mit der 1200er GS

 

Die Idee mit Südamerika hatte ich während eines Chile-Urlaubs. In der Atacama-Wüste hab ich einen KTM-Fahrer gesehen. Dieser besichtigte ebenfalls eine Flamingo-Kolonie… Ab da spukte der Gedanke an einer größeren Tour durch meinen Kopf.

Da bisher von meinen Kumpels und mir „familienbedingt“ immer kleinere Touren ins benachbarte Ausland unternommen wurden, war der Wunsch nach einer größeren Reise das erste mal mit Marokko realisiert worden. Jürgen und ich erfüllten uns mit dem Kratzen an der nördlichen Sahara einen Traum. Extra für diese Tour wurden damals Suzuki DR 650 SE angeschafft.

 
Süd Marokko
Süd Marokko mit meiner „ersten“ Suzuki DR650SE

Für die kommende „große“ Tour 2018 nach Südamerika mußte nun ebenfalls eine neue Maschine her. Meine Wahl fiel auf die BMW R1150GS Adventure…. in vielen Foren als das perfekte Weltreisemotorrad gepriesen. Reparierbar falls nötig.. aber fast unkaputtbar. Stabiler Reisedampfer mit der Möglichkeit noch selber was zu richten falls nötig. BJ 2002 – d.h. keine elektronischen Bremskraftverstärker die teure Wartungen benötigen…. starke Lichtmaschine, großer Tank, erhöhte Fussrasten… man sieht ich schwärme für die 1150er..

 

so sah sie beim Kauf aus.. mein Weltreisemotorrad
die 1150GS ADV bei der Probefahrt

Soweit sogut..bis ich in Norwegen erkannte das 240kg plus Gepäck vielleicht doch nicht das ideale Fahrzeug für eine Große Reise durch 4 Länder ist. Schotterpisten ok, aber wendiges manövrieren oder Trampelpfade an Baustellen wollte ich mir mit dem Reisedampfer nicht antun. Letztendlich war dann auch nach einem Schlüsselbeinbruch bei einem Endurotraining mit der 1150ADV die Entscheidung gefallen wieder etwas kleineres zu kaufen.

Reisetauglich und Endurotauglich..Gegensätze die sich nicht oft vereinen lassen. Neu und hoffentlich Wartungsarm oder lieber älter und mit Möglichkeit in Peruanischen Dorfschmieden was richten zu können…? Meine Entscheidung fiel wieder auf eine DR650SE von Suzuki BJ1998 die ich von 2016 bis 2018 mit viel Mühe, Geld aber auch Spaß renovierte.

Praktisch dabei..Jürgen fährt die selbe, was Fehlersuche, Ersatzteilmitnahme etc. vereinfacht.

 

fertig zur Verladung von Memmingen nach Hamburg

2 Gedanken zu „Christian

  1. Hallo Christian,
    schönes Moped, tolle Reise vor der Brust, aufregende Zeiten habt ihr vor euch!
    Freu mich schon auf die vielen Einträge in diesem Blog, werde fast täglich mit euch reisen!!
    Entspannte Anreise nach Santiago und viel, viel Spaß!

    Mitfiebernde Grüße
    Wölfi

  2. Servus Christian,
    schön dass es bei euch endlich los geht.
    Unsere Motorräder sind noch auf dem Schiff. Kontakt mit Ronny haben wir schon. Und wir sind schon soooo aufgeregt.
    Lasst es euch gut gehen.
    Angelika und Franz

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