Erste Tour zusammen – und alle sind zurück

Nachdem wir heute Morgen ausgeschlafen haben und die beiden Jungs mich behutsam in ihre Mitte genommen haben, machten wir uns auf die erste gemeinsame Tour auf. Vereinbart hatten wir eine „gemütliche“ Einsteigervariante…

Los ging es dann vom Campingplatz“ La Mola“ weiter den Berg rauf nach Espot. Wie schon ab und an passiert, navigierte uns das System auf Ministraßen durch den Ort anstatt die Hauptstraße entlang. Aber so eine Berechnung kann ganz schön kompliziert sein.

Also nach ca. 5km erreichen wir dann das Ende der geteerten Straße und lassen erstmal etwas Luft aus den Reifen um den richtigen Grip zu bekommen.

Die ersten Meter lassen sich noch ganz gut an. Nur merke ich, wie ich nach einigen Kilometern alles an meinem Körper spüre, was irgendwie beweglich ist. Die Füße drücken vom Stehen, die Hände verkrampfen am Lenker (nicht gut!). Der Rücken meldet sich dann nach weiteren 2,7km. Und immer wieder denke ich mir, eine kurze Verschnaufpause könnte ich gut gebrauchen. Aber unser Guide hält das Tempo :-).

Kontinuierlich geht es bergauf. Bis wir dann hinter einer Kurve auf Schnee treffen. Nach einigen Beratschlagen und coole Sprüche reisen, schwingt sich einer aufs Moped und wagt sich an die Durchquerung. Irgendwo zwischen 8 und 10m waren es. Aber wir hatten da schon Respekt vor – zumindest ich!

Wir wussten nur nicht, ob wir wieder zurück müssen. Das interessante Stück war v. a. Die Steile der Querung.

Nach einigen Kilometern kamen wir dann zu dem Halt.

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Und ich war dankbar für die erste Pause.
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Da hinten im Bild kann man die Straße erkennen die wir hoch gekommen sind.

Weiter oben war alles noch i. O. Ich habe zwar kein Gefühl mehr in den Beinen, aber das macht im Stehen ja auch nix.
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Nicht verschweigen will ich den kleinen Umfaller, als ich nicht mehr gesehen habe, ob unser Guide links oder rechts um die Kurve gefahren ist. Und was lernen wir daraus? Erst sich sicher mit beiden Beinen hinstellen und dann anhalten. Wenn es links etwas tiefer ist, als die Beine lang sind (meine nicht besonders), merke: dann fällt man um!

Als wir dann einen Teil der Strecke über unseren Wegpunkt hinaus gefahren sind (P29 und P23) treffen sich da, mussten wir wieder umkehren. Und dann ging es bergab. Und dann war es mit der „einfachen“ Strecke vorbei!!!

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Es gab auch nur einen Stopp. Aber anstrengend wie Sau!
Als wir dann wieder Teer unter den Rädern hatten, gab es erstmal eine Erfrischung.
Wp123

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2 Gedanken zu „Erste Tour zusammen – und alle sind zurück

  1. Musstet ihr denn wieder durch das Schneefeld zurück? Ich denk inzwischen habt ihr sicher ne Technik wie man so Felder am besten durchquert. Marokko war da selbst mit den leichten Suzukis recht anstrengend…

  2. Bei dem Schneefeld haben wir uns durch die Ebene geschoben. Das ging. Sonst drehte das Hinterrad durch. Und dann im ersten Gang runter rollen. Zum Glück war es danach fest.
    Bei der heutigen Tour mussten wir anders vorgehen.

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